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Der neue Bericht von KIMO Schweden hilft Kommunen bei der Bekämpfung der PFAS-Verschmutzung
11.04.2025Heute veröffentlicht KIMO Schweden einen Bericht zur PFAS-Problematik. Jedes Jahr bietet KIMO Schweden ein Praktikum zur Untersuchung eines drängenden Umweltproblems an. Die diesjährige Praktikantin, Milou Grylls, konzentrierte ihre Forschung auf PFAS in der Meeresumwelt sowie auf den Umgang mit dem Problem in kommunalen Betrieben.
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind eine Gruppe künstlicher Substanzen, die seit den 1950er Jahren in verschiedenen Industriezweigen weit verbreitet sind. Sie sind stabil, schwer abbaubar sowie fett- und wasserabweisend, was zu ihrer Verwendung in allen Bereichen von Elektronik über Kleidung bis hin zu Feuerlöschschaum beigetragen hat.
Aufgrund ihrer Mobilität haben sie zu einer großflächigen Verbreitung in der Umwelt beigetragen. Diese Verbreitung hat ökologische und wirtschaftliche Folgen und stellt aufgrund der negativen gesundheitlichen Auswirkungen der Stoffe eine Gefahr für Mensch und Tier dar. Da die Stoffe vielseitig einsetzbar sind, gibt es zahlreiche PFAS-Quellen in der Umwelt. In Schweden ist die Hauptquelle die Verwendung von Feuerlöschschaum.
Abfluss aus Kläranlagen und Deponien wurde als bedeutender Eintragspfad identifiziert. Die Tiefsee wurde als einzige Senke für PFAS beschrieben, doch neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Meeresspray-Aerosole PFAS in die terrestrische Umwelt zurücktragen können und dies einen kontinuierlichen PFAS-Kreislauf ermöglicht.
Das Thema PFAS ist komplex und hochaktuell, da es viele gesellschaftliche Akteure betrifft. Um bestehende Verschmutzungen zu verhindern und zu bewältigen, ist Zusammenarbeit erforderlich. Kommunen tragen eine wichtige Verantwortung und haben die Möglichkeit, Maßnahmen zu ergreifen, um die Verschmutzung zu minimieren und zu beheben.
Der Bericht von KIMO Schweden konzentriert sich insbesondere auf PFAS in der Meeresumwelt sowie auf den Umgang mit dem Problem in kommunalen Betrieben. Er enthält Hintergrundwissen zu PFAS und Informationen darüber, wie Kommunen deren Verwendung und Verbreitung minimieren können. Der aktuelle Stand der Regulierung wird beschrieben und durch gute Beispiele für aktuelle Bemühungen von Kommunen in Schweden und anderen Ländern zur Bekämpfung von PFAS untermauert.
Besonders interessant für die Kommunalverwaltung sind die vielfältigen Interventionsmöglichkeiten, die den Kommunen zur Verfügung stehen, um das PFAS-Problem anzugehen. Bis zu strengeren Gesetzen und dem schrittweisen Ausstieg aus der PFAS-Verwendung wird die Arbeit der Kommunen einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Mensch und Umwelt leisten.

Der Bericht ist eine wichtige Lektüre und vermittelt den Kommunen mehr Wissen, damit sie ihre Arbeit für eine gesunde und lebendige Meeresumwelt fortsetzen können.
Laden Sie unten die vollständige Version des Berichts herunter.