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KIMO startet Kampagne #CelebrateBetter neu, um Meeresmüll durch Luftballons und Plastikkonfetti zu bekämpfen

18.06.2025

KIMO relauncht die #CelebrateBetter-Kampagneund fordert ein Ende des Steigenlassens von Luftballons und Plastikkonfetti, da diese eine ernsthafte Bedrohung für die Meeresökosysteme darstellen.

„Wir sagen nicht: Feiern Sie nicht. Behalten Sie Ihre Traditionen bei, seien Sie fröhlich und haben Sie Spaß. Mit ein wenig Rücksichtnahme und kleinen Anpassungen können Sie ein wundervolles Fest feiern, ohne die natürliche Umwelt zu schädigen, von der wir alle abhängig sind“, sagt Lisa Bugge Nør Larsen, Geschäftsführerin von KIMO.

Der Bewegung beitreten

Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen können helfen, indem sie:
✔ Vermeiden Sie das Steigenlassen von Ballons bei Veranstaltungen.
✔ Wählen Sie plastikfreies Konfetti.
✔ Unterstützung von Richtlinien, die Einweg-Feiertagsmüll verbieten.

Behalten Sie in den kommenden Wochen unsere Social-Media-Kanäle im Auge und vergessen Sie nicht, #CelebrateBetter zu verwenden!

Forderung nach strengerer Gesetzgebung

KIMO drängt auf:

  • EU-weites Verbot des Massenstarts von Ballons.
  • Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) für Ballon- und Konfettihersteller zur Finanzierung von Aufräum- und Sensibilisierungskampagnen.

Weitere Einzelheiten finden Sie in KIMOs Entschließung 2015 zum Steigenlassen von Ballons

Nachhaltige Feier-Alternativen

Die Kampagne #CelebrateBetter fördert umweltfreundliche Feste mit diesen Alternativen:

Anstelle von Luftballons:
✔ Seifenblasen – Schweben Sie harmlos davon.
✔ Drachen, Fahnen oder Windräder – Bunt, wiederverwendbar und sicher.
✔ Baumpflanzung – Ein bleibendes Denkmal, das der Natur zugutekommt.

Statt Plastikkonfetti:
✔ Biologisch abbaubare Optionen – Blütenblätter, Vogelfutter oder getrocknete Blätter.
✔ Natürliches Konfetti – Hergestellt aus Recyclingpapier oder Lavendelknospen.

Ballontrümmer: Eine tödliche Bedrohung für das Meeresleben

Jährlich werden Millionen heliumgefüllter Ballons ins Meer geworfen, wo sie zu einer tödlichen Gefahr werden. Studien aus Schweden, den Niederlanden und Großbritannien zeigen, dass Ballonfragmente zu den zehn häufigsten Strandabfällen zählen.

  • Verschluckungsrisiko: Meerestiere wie Schildkröten, Delfine und Seevögel verwechseln schwebende Ballons mit Quallen oder anderen Beutetieren. Einmal verschluckt, können Ballonfragmente den Verdauungstrakt blockieren und zu Hunger, inneren Verletzungen und zum Tod führen.
  • Chemische Toxizität: Latexballons, selbst solche mit der Aufschrift „biologisch abbaubar“, können über ein Jahr brauchen, um sich im Meerwasser zu zersetzen. Dabei können sie schädliche Chemikalien freisetzen, die das Meeresleben zusätzlich vergiften.
  • Gefahr des Verfangens: Ballonschnüre und -bänder können Meerestiere verfangen, ihre Bewegungsfreiheit einschränken, Verletzungen verursachen und sogar zum Ertrinken von Seevögeln und Robben führen.

Plastikkonfetti: Eine Mikroplastik-Plage

Plastikkonfetti, das häufig bei Feiern verwendet wird, verteilt sich schnell und sammelt sich in Gewässern an. Im Gegensatz zu natürlichen Materialien zersetzt es sich nicht, sondern zerfällt in Mikroplastik, das jahrzehntelang bestehen bleibt.

  • Schäden für die Tierwelt: Fische, Schalentiere und Plankton nehmen Mikroplastik-Konfetti auf und führen dadurch Giftstoffe in die Nahrungskette ein, die durch den Verzehr von Meeresfrüchten letztlich auch die menschliche Gesundheit beeinträchtigen.
  • Ausbreitung der Verschmutzung: Wind und Wasserströmungen tragen Konfetti weit weg von seiner ursprünglichen Quelle und verunreinigen Küsten, Flüsse und sogar abgelegene Meereslebensräume.
  • Schwedens Vorreiterrolle: Schweden hat diese Bedrohung erkannt und die Verwendung von Plastikkonfetti im Freien bereits verboten. Damit ist es ein Beispiel für andere Länder.

#BesserFeiern