Radioaktive, chemische und andere schädliche Abfälle stellen eine große Bedrohung für gesunde Meere dar. Gefährliche Materialien können versehentlich oder absichtlich ins Meer gelangen.
Eine nukleare Katastrophe wäre für Küstengemeinden katastrophal, während jede Strahlung, die von einem Schiff austritt, das abgebrannten Atommüll transportiert, ebenfalls eine Bedrohung darstellen könnte. Gleichzeitig könnten historische Munitionslager zu chemischen Lecks führen oder Explosionen verursachen.

Die versehentliche Freisetzung von Atommüll ins Meer könnte katastrophal sein.
Daher fordern die KIMO-Mitglieder alle relevanten nationalen und internationalen Behörden auf, die strengsten Standards zum Schutz vor diesen Bedrohungen einzuhalten.
Nukleare Emissionen und Transport
Da die Zahl der Schiffe, die abgebrannte Atomabfälle auf dem Seeweg transportieren, zunimmt, ist es wichtig, dass strenge Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden. Die Regierungen müssen das Risiko radioaktiver Emissionen ins Meer auf ein absolutes Minimum beschränken.
Die KIMO-Mitglieder fordern die europäischen Regierungen auf, Atommüll einzudämmen und zu konzentrieren, anstatt ihn zu verdünnen und an fremden Orten zu verteilen. Mehr erfahren.
Abladen auf See
Nach dem Zweiten Weltkrieg haben eine Reihe von Ländern 300,000 Tonnen chemische und konventionelle Munition in den Ozean gekippt. Infolgedessen stellen diese Waffendeponien weiterhin eine Bedrohung dar, da die Korrosion im Laufe der Zeit dazu führen kann, dass chemische Mittel austreten oder Explosionen verursachen.
KIMO-Mitglieder fordern nationale Regierungen und internationale Beobachter auf, die derzeitigen Munitionsdepots weiterhin zu überwachen. Sie müssen auch daran arbeiten, künftiges Einbringen ins Meer zu verhindern. Mehr erfahren.
Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS)
PFAS werden als persistente organische Schadstoffe (POPs) eingestuft – organische Substanzen, die in der Umwelt verbleiben, sich dort ansammeln und extrem langsam abgebaut werden. Sie können über weite Strecken auf dem Luft- oder Wasserweg transportiert werden. Sie sind in der Meeresumwelt weit verbreitet und wurden in Badegewässern und Regenwasser nachgewiesen. Im Meeresschaum entlang der Küste wurden hohe Konzentrationen gemessen. Die Stoffe reichern sich in der Nahrungskette an und sind für Mensch und Tier giftig. Die Stoffe waren auch eine Ursache für die Verunreinigung von Trinkwasserquellen und Böden.
KIMO-Mitglieder haben die Europäische Union aufgefordert, ein vollständiges Verbot der gesamten Gruppe der PFAS-Verbindungen zu verhängen.




